Otavalo – Mehr als nur ein Samstagsmarkt

Das südamerikanische Land Ecuador bietet trotz seiner geringen Größe mit dem Küstengebiet, welches bei Surfern aus aller Welt beliebt ist, den fernen, paradiesischen Galapagos Inseln, dem dschungelartigen Amazonasgebiet Oriente sowie dem Andenhochland der Sierra eine sehr abwechslungsreiche und vielfältige Landschaft. So manchen Touristen zieht es nach der Ankunft in Quito in die kleine indigene Stadt Otavalo, um den bunten und traditionellen Samstagsmarkt zu bestaunen, doch nur wenige bleiben anschließend in der Region, um die vielen Outdoor-Möglichkeiten zu nutzen.

Die Sierra im Kleinformat

Während der Samstagsmarkt Otavalos in jedem Reiseführer als Höhepunkt einer Ecuadorreise beschrieben wird, ist sonst wenig über die Gegend zu finden. Dabei ist die Region ein Spiegel der vielfältigen Möglichkeiten Ecuadors. Besonders zu empfehlen sind:

  • Ein Ausflug zur Casquada de Peguche
  • Ein Besuch des Parque-Condor
  • Eine Wanderung um die Laguna de Cuicocha
  • Eine Fahrradtour um die Lagunas de Mojanda

Outdoor auf über 4.000 Höhenmetern

Die Laguna de Cuicocha liegt gute vierzig Minuten von Otavalo entfernt. Die Fahrt mit Bus und Jeep bringt den Wanderer auf über 3.000 Meter Höhe, von wo aus die ungefähr vier- bis sechsstündige Tour um die hypnotisierend blaue Lagune startet. Der Weg führt dabei auf über 4.000 Höhenmeter, Reisende sollten sich also zunächst akklimatisieren, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Wer fit genug ist, der kann die traumhafte Lagune, die wunderschöne Landschaft und die atemberaubende Aussicht genießen.

Otavalo

© cdorobek – flickr.com

Outdoor-Fans, die sich auf den Weg zu den Lagunas de Mojanda begeben, werden diese fast für sich haben. Dafür werden entweder in Otavalo oder besser noch in dem kleinen Nachbardorf Punyaro, Mountainbikes gemietet und ein Fahrer organisiert. An den Lagunen angekommen, geht es mit dem Fahrrad entlang des größten Sees durch die weite Landschaft hin zur zweiten kleineren Lagune, um anschließend einen steilen, mehrere hundert Meter hohen Anstieg zu meistern, der sich bis auf gute 4.000 Höhenmetern schraubt. Dieser Teil ist körperlich sehr anspruchsvoll. Wer es jedoch schließlich geschafft hat, der kann durch die Wolkendecke hindurch bis nach Punyaro und Otavalo fast ausschließlich bergab rasen.

Eine ausgedehnte Rundreise abseits des Weges

Ecuador bietet über das ganze Land verteilt kleine landschaftliche Juwelen, die das Herz eines jeden Outdoor-Fans höher schlagen lassen. Es lohnt sich, einfach mal vom Weg abzulassen und Einheimische zu fragen, was sie an ihren Wochenenden unternehmen.

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